Eric Rohmer
Kurzbiographie in Stichworten


  • geboren am 4. April 1920 in Nancy unter dem Namen Maurice Schérer.
  • Studium der Literaturwissenschaften, anschließend Anstellung als Gymnasiallehrer und Literaturprofessor.
  • 1948 entstehen die ersten Filmkritiken für "La Revue du Cinéma" und "Le Temps Modernes".
  • 1950 Gründung des legendären "Cahiers du Cinéma" gemeinsam mit Jean-Luc Godard und Jacques Rivette.
  • Das "Cahiers du Cinéma" wird Ausgangspunkt einer revolutionären Erneuerung des Films, der "Nouvelle Vague".
  • Auch Rohmer drängt es von der Kritik an die Regie. Ab 1950 entstehen die ersten Kurzfilme.
  • 1959 Chefredakteur des "Cahiers du Cinéma" nach dem Tod von André Bazin.
  • 1959 Der erste lange Spielfilm "Le signe du lion" wird ein kommerzieller Mißerfolg.
  • 1962 entsteht die erste seiner "Sechs moralischen Geschichten" als Kurzfilm mit sehr bescheidenem Budget.
  • Bis 1972 werden die restlichen fünf Filme dieses Zyklus realisert, nach und nach auch in Spielfilmlänge und Farbe.
  • 1975 verfilmt Rohmer in deutsch-französischer Coproduktion die Kleist-Novelle "Die Marquise von O".
  • 1978 entsteht mit "Perceval Le Gallois" eine weitere Literaturverfilmung.
  • 1981 eröffnet Rohmer mit "La femme de l'aviateur" wieder einen Zyklus eigener Sroffe.
  • 1987 entsteht mit "L'ami de mon amie" der Abschluß des Zyklus "Comédies et Proverbs".
  • 1990 beginnt Rohmer seinen bislang letzten großen Zyklus "Contes des quatre saisons" mit "Conte de printemps".
  • Der Zyklus wird unterbrochen von einigen Kleinprojekten wie dem Episodenfilm "Les Rendez-Vous de Paris".
  • 1998 schließt Rohmer den Jahreszeiten-Zyklus mit "Conte d'automne" ab.
  • 2000 wird einer der größten Regisseure des 20. Jahrhunderts 80 Jahre alt.
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